Funkgezwitscher vor Ort: DAB+ Talk auf der IFA mit Carsten Zorger und Martin Deitenbeck

Carsten Zorger, Leiter Digitalradio Büro Deutschland und Martin Deitenbeck, Geschäftsführer der sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Medien über die aktuelle Situation rund um die Digitalisierung des Radios, den Digitalradiotag, einem vielleicht bald existierenden landesweiten Privatradiomux in Sachsen, was der Norden vom Süden lernen kann, über 5G und wie es um den Bundesmux 2 bestellt ist.

Einige Zitate aus dem Interview:

In Leipzig und Freiberg ist der Geräteverkauf fast 3x so hoch wie im Sachsenschnitt. Insgesamt haben wir das exponentielle Wachstum noch nicht erreicht. (Martin Deitenbeck)

RTL Radio steht DAB+ positiver gegenüber. Die landesweiten Anbieter in Sachsen reden aktuell miteinander. Wir als SLM stehen bereit, um einen landesweiten Mux bald zu ermöglichen. (Martin Deitenbeck)

Aus dem Süden gibt es Modelle, die man vielleicht in den Norden exportieren kann. Was funktioniert in den erfolgreichen Ländern gut: 1. Interessante Inhalte on air zu bringen. 2. Föderszenarien durch den Staat. 3. Politische Unterstützung wie z.B. die Änderung des Telekommunikationsgesetzes durch eine Verpflichtung eine digitale Schnittstelle bei Neugeräten einzuführen. (Carsten Zorger)

Die Norweger hören seit der Umstellung sogar mehr Radio (Carsten Zorger)

Von der Haltung ein festes Abschaltdatum zugunsten DAB+ zu kommunizieren bin ich weg. Wir brauchen ein Szenario. Man muss nicht abschalten. Wenn UKW für die Sender unwirtschaftlich wird, werden sie von alleine auf UKW abschalten. (Martin Deitenbeck)

Wenn wir heute von 5G sprechen, dann reden wir genau so von Elektroautos auf allen deutschen Straßen (Carsten Zorger)

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